Supermarkt Abteilungen: Typischer Aufbau & Vergleich zu Online-Supermärkten

Supermärkte sind die modernen Marktplätze, auf denen der tägliche Bedarf an Lebensmitteln neben einem immer größer werdenden Angebot an Luxusgütern, Drogerieartikeln und anderen Non-Food Produkten gedeckt werden kann. Die Mindestgröße der Verkaufsfläche, die ein Geschäft haben muss, um als Supermarkt bezeichnet zu werden, beträgt in Deutschland 400 m², auf denen nicht mehr als 25% Produkte aus dem Non-Food Sektor verkauft werden dürfen.

Supermärkte sind häufig Teil größerer Ketten, deren einzelne Märkte sehr ähnlich aufgebaut sind, um dem Kunden das Gefühl zu geben, dass es keine Rolle spielt an welchem Ort er seine Einkäufe tätigt. So lang es der Markt einer bestimmten Kette ist, kann er das gewohnte Sortiment in der gewohnten Reihenfolge erwarten.

Supermarkt Abteilungen: Typischer Aufbau

Viele Märkte sind dabei nach einem ähnlichen, möglichst verkaufsfördernden Prinzip aufgebaut. In den oberen Teilen der Regale, der sog. Streckzone, befinden sich meistens Waren, die nur schwer erreichbar sein sollen, weil sie einen geringen Lagerumschlag haben, kleinere oder ergänzenden Artikel sind. Der untere Teil der Regale, die sog. Bückzone ist für Artikel reserviert, die nicht so viel verkauft werden sollen, die schwer zu heben oder besonders auffällig gestaltet sind, sodass ein Platz in der sog. Sichtzone für den Verkauf nicht unbedingt nötig ist. Letztgenannte Zone bildet den mittleren Teil der Regale. Sie wird auch Greifzone genannt, weil sie leicht zu erreichen ist. Hier stehen vor allem die Artikel, die einen hohen Lagerumschlag haben, insbesondere Basisartikel des täglichen Bedarfs.

Supermarktregale werden mit Absicht so gestellt, dass sie den Blick des Kunden nicht zu weit schweifen lassen, sondern räumlich so begrenzen, dass möglichst viele der Waren nacheinander wahrgenommen werden und das gezielte Suchen nach einem bestimmten Artikel unterbunden wird. Das zielgerichtete Einkaufen ist in einem Online-Supermarkt dagegen schon eher möglich.

Online-Supermärkte führen ein ähnliches Angebot an Waren wie konventionelle Supermärkte, dennoch unterscheidet sich ihre Präsentation dahingehend, dass sie zunächst nur zweidimensional auf einem Bildschirm möglich ist. Meistens werden dem Kunden die Produkte in Kategorien sortiert angezeigt. Aus einem oft seitlich angeordneten Menü wählt er zunächst die gewünschte Kategorie aus, wonach ihm dann weitere Unterkategorien angeboten werden, die die Lebensmittelsuche sehr genau eingrenzen können, z.B. Backwaren >Kekse >Butterkekse.

Der Vorteil eines Online-Supermarkts liegt eindeutig in der Zeitersparnis und ständigen Verfügbarkeit. Dennoch ist wegen des Versands der Produkte, die Möglichkeit des spontanen Einkaufens einzelner Artikel nicht so sehr gegeben, wie bei einem konventionellen Supermarkt. Weiterhin kauft man Online als registrierter Nutzer ein, der seine persönlichen Daten innerhalb eines Accounts hinterlegt haben muss, während das Shoppen im Supermarkt um die Ecke weitestgehend anonym geschieht.