Liste: Markenprodukte als Billigprodukte unter anderem Namen

Versteckte Markenqualität in unscheinbarer Aufmachung – so erkennt man, wer wirklich hinter den vermeintlichen Billigprodukten steht

Vielen Konsumenten stellt sich beim Einkauf immer wieder die selbe Frage: Soll man lieber zum teuren Markenprodukt greifen oder ist nicht auch die sehr viel günstigere Eigenmarke oder gar Discounterware vollkommen ausreichend? Was die Meisten nicht wissen: Hinter vielen Billigprodukten stecken sogar namenhafte Hersteller. Hier bietet sich also die Möglichkeit, Markenprodukte & -qualität zum Preis sehr viel günstigerer No-Name-Produkte zu erhalten.

Bei manchen Artikeln lässt eine ähnliche Optik einen Zusammenhang mit dem Markenprodukt vermuten. So zum Beispiel bei den Desira Fruchtjuniors von Aldi Süd, dessen Aufmachung bereits auf den Hersteller Danone und das allseits bekannte Fruchtzwerge Produkt verweist.
Oftmals ist ein Markenprodukt im günstigen Gewand jedoch nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe und Nährwerttabellen kann da schon sehr viel weiterhelfen. Ist die Auflistung nahezu oder sogar vollkommen identisch, ist die ein starkes Anzeichen dafür, dass das Produkt vom selben Hersteller stammt. Meist werden Zutaten nur geringfügig geändert, was sich auf den Geschmack nicht merklich auswirkt. Allerdings werden bei dem günstigen Produkt häufig mehr Zusatz- und Aromastoffe verwendet. Besteht hier also eine gewisse Unverträglichkeit, sollte nochmals genau hingesehen werden, bevor man zum vermeintlichen Schnäppchen greift.

Woran erkennt man eindeutig Markenprodukte hinter Billig-Namen?

Bei Fisch- Fleisch- und Milchprodukten fällt der Vergleich zwischen den Produkten sogar noch sehr viel einfacher. Diese Artikel verfügen über eine Kennnummer, die in einem ovalen Feld auf der Verpackung eingetragen ist. Die Kennnummer setzt sich zusammen aus dem Buchstabenkürzel des Herstellungslandes und des Bundeslandes sowie einer dreistelligen Zahl, die sich auf den Hersteller bezieht. Stimmt die Kennnummer des günstigen Produkts mit der der Markenware überein, so kann der Verbraucher sicher sein, dass es sich hier um den gleichen Hersteller handelt.

Der Vergleich verschiedener Produkte macht sich am Ende auch im Geldbeutel bemerkbar. Oftmals lassen sich zwischen dreißig und siebzig Prozent gegenüber dem Originalprodukt sparen. So zum Beispiel bei Gut&Günstig Reine Buttermilch von Edeka. Sie ist rund die Hälfte billiger als das Produkt der Marke Müller, obwohl sich hinter ihr der gleiche Hersteller verbirgt.

Weitere Beispiele für versteckte Markenprodukte

Palazzo Kekse von Aldi. Hinter diesem Produkt versteckt sich die Firma Bahlsen.
Die Joghurt Früchte von Aldi stammen eigentlich von Katjes.
Die Firma Bauer verbirgt sich hinter dem Desira Joghurt von Aldi.
Hinter den Doppelkeksen von Lidl versteckt sich die Prinzenrolle von DeBeukelaer.

Schnäppchenjäger sollten jedoch aufpassen: Manchmal ändern sich die Hersteller hinter den No-Name Produkten. Eine erneute Gegenüberstellung des Billigproduktes mit der Marke ist von Zeit zu Zeit also sinnvoll.